Die wirtschaftliche Lage stand zuletzt im Mittelpunkt der Beratungen im Aschaffenburger Stadtrat. Berichte der Industrie- und Handelskammer sowie der Bundesagentur für Arbeit machten deutlich, dass sich auch vor Ort die konjunkturelle Abschwächung bemerkbar macht. Umso wichtiger ist es jetzt, die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen.
Aschaffenburgs Zukunft braucht gezielte Investitionen in starke Schulen und KiTas sowie eine leistungsfähige Infrastruktur. Gleichzeitig muss sich die Stadt wieder konsequent auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. Ein attraktiver Wirtschaftsstandort und solide Finanzen bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Stadtgesellschaft.
Ein starker Wirtschaftsstandort sichert Arbeitsplätze, Wohlstand und verlässliche städtische Einnahmen. Dafür muss Wirtschaftspolitik wieder stärker in den Fokus rücken. Die Wirtschaftsförderung soll zu einem aktiven Standortmanagement weiterentwickelt werden, das Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen, eine funktionierende Infrastruktur und eine sichere Energieversorgung bietet. Bürokratische Hürden gilt es dabei konsequent abzubauen.
„Gerade angesichts der aktuellen konjunkturellen Herausforderungen fordern wir ein professionelles Standortmanagement, das Betriebe aktiv unterstützt, Investitionen ermöglicht und Aschaffenburg im Wettbewerb der Kommunen stärkt“, betont Stadtrat Karsten Klein.

Stadtrat Karsten Klein fordert ein Standortmanagement