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  • 1. Oktober 2018

    FDP fordert Moratorium für Eichenzentrum

    Dr. Helmut Kaltenhauser, der Spitzenkandidat der FDP Unterfranken zur Landtagswahl, fordert ein Moratorium für das ins Auge gefasste Projekt Eichenzentrum: „der Betrag von 25 Millionen Euro muss für den Spessart gesichert bleiben, aber es muss eine ergebnisoffene Diskussion mit den Bürgern und Experten angestoßen werden, wie ein solcher Betrag optimal eingesetzt werden kann. Denn es handelt sich immer noch um Gelder des Steuerzahlers, der Anspruch darauf hat, dass sein Geld zielgenau und wirkungsvoll zum Wohle der Region verwendet wird“, so Kaltenhauser.

    Der Prozess der CSU-Staatsregierung zur Einrichtung eines Nationalparks hat in der Region tiefe Gräben ausgehoben, die jetzt mühsam wieder zugeschüttet werden müssen. Das ist bedauerlich und wäre nicht nötig gewesen. Wäre das Umweltministerium von Anfang an mit einem Konzept und nicht mit vagen Zusagen an alle Gruppen, in die Diskussion gestartet, dann wäre auch eine Versachlichung der Debatten möglich gewesen. So wurde die Diskussion von beiden Seiten hochemotional geführt.

     „Als Ausgleich soll der Spessart nun also ein Eichenzentrum bekommen. Bei diesem spielt es offenbar keine Rolle, ob es, wie ursprünglich geschätzt, 10 Millionen Euro kosten wird oder 25 Millionen Euro, wie nach der letzten Schätzung.“, so der FDP Bezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Karsten Klein.  Auch der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags habe dem Projekt noch schnell zugestimmt, ohne den genauen Betrag zu kennen und ohne Alternativen geprüft zu haben. Eine klare Bezifferung der Kosten habe es zudem im Haushaltsausschuss gar nicht gegeben.

    „Tatsächlich also gibt es wieder einen Vorschlag, der schon grundsätzlich beschlossen zu sein scheint, der aber in keiner Weise mit den Menschen im Spessart besprochen worden ist. Warum wird keine ergebnisoffene Diskussion darüber geführt, wie man 25 Millionen Euro möglichst wirkungsvoll für den Tourismus im Spessart einsetzen könnte?“ kritisiert Kaltenhauser.

  • Adelheid Zimmermann
    26. September 2018

    FDP Unterfranken besucht Sozialunternehmen

    Am 26.September besuchten Bezirksrätin Zimmermann mit Dr.Kaltenhauser aus Alzenau, Wolfram Fischer und Marco Graulich aus Würzburg verschiedene Unternehmen der Sozialverbände. Florian Kuhl aus dem Landkreis Würzburg stieß  bei der Aktiven Hilfe zur Gruppe der Liberalen.

    1. Johanniterrettungshilfe mit Geschäftsführer Knüttel

    Eine Spezialität in Würzburg ist die Zusammenarbeit von Johanniter, Maltesern und Rotem Kreuz. Dadurch können gemeinsame Großeinsätze besser geschultert werden, Qualitätsmanagement besser gewährleistet und Schulungen zur Aufrechterhaltung der Qualität gemeinsam durchgeführt werden.

    Besonderes Augenmerk wollte Geschäftsführer Knüttel auf die Ausschreibung der Bereichsaufnahme legen. Diese wird ausgeschrieben ohne die Anbindung an Ehrenamtler oder die Vorhaltung sonstiger Dienste. Dadurch komme der günstigste Anbieter zum Zuge, der oft keinen Rettungsdienst mit einer zuverlässig hohen Qualität im Hintergrund habe. Auch Ehrenamtler würden kosten in der Fortbildung und in der Bezahlung von Tagesspesen.  Für die künftige Landesregierung plädierte er, den Rettungsweg zumindest kostenneutral zu akzeptieren, sonst müßten Rettungsdienste sich auf die Gewinn bringenden Dienste konzentrieren. Eine Insolvenz könne sich auch ein Verein nicht leisten. An den künftigen Bezirkstag gewandt, wies Knüttel auf die derzeitigen Verträge für Schülerfahrten im Behindertenbereich hin. Beifahrer werden unter den  not-wendigen Kostenansätzen bezahlt. Das könne niemand erwarten, weil der Mindestlohn in allen Bereichen gälte und Nebenkosten wie Urlaub auch angesetzt werden müsse. Auch Schulbegleiter sollte der Bezirk Unterfranken nicht im August entlassen, um Kosten einzusparen.

    1. Der zweite Besuch galt dem Verein „Aktive Hilfe e.V.“ in Würzburg.

    In einem ehemaligen sozialen Brennpunkt gelegen gründete sich der Verein aus den vielfältigen Anforderungen für Menschen, die Schwierigkeiten hätten, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Diese seien angewiesen auf Hilfe bei der  Wohnungssuche, beim Erlernen einer Tagesgestaltung, bei der Vermittlung eines oft gering qualifizierten Arbeitsplatzes, bei der Entmüllung ihrer Wohnung, beim Wiederanfang eines Lebens nach der Entlassung aus einer Haftstrafe, bei der Aufrichtung von Obdachlosen in oft aussichtslosen Lebensfällen, bei der Einrichtung einer Wohnung…12 Angestellte arbeiten für die Aktive Hilfe von der Geschäftsführung über die Buchführung bis zu den EinsatzleiterInnen vor Ort.  Finanziert wird der Verein über den Arbeitseinsatz der  Klienten in der Gartenhilfe, der Hauswirtschaft, der Reinigung, der Räumung von Wohnungen, im Möbellager, der Gebäudewirtschaft. Es werde jeweils mit der IHK abgeklärt, welche Arbeitseinsätze von ihr befürwortet würden. Ziel des Vereins ist die Hilfe zur Selbsthilfe, um Menschen in schwierigen Situationen zu einem Leben in eigener Verantwortung zu verhelfen.

    Die Politik wurde aufgefordert, mehr Kontrolle in der Sozialhilfe durchzuführen, sich um preiswerte Wohnungen zu bemühen bzw. preiswertes Bauen zu ermöglichen, Asylbewerber in Arbeit und Integration nicht abzuschieben. Außerdem solle die Politik endlich formulieren, nach welchem Katalog eine Integration in unsere Gesellschaft definiert werden könne.

    1. Der dritte Anlaufpunkt der FDP-Gruppe war das St.Josefs-Stift in Eisingen.

    Das Josefs-Stift in Eisingen fällt durch seine schiere Größe ins Auge. Als Besucher empfanden wir das Josefs-Stift wie ein in sich ruhendes Dorf mit Kirche, verschiedenen Plätzen, dem Biergarten, der Akademie, dem Therapiezentrum, dem medizinischen Bereich, den Werkstätten und dem Wohnbereich, dem Theater  sowie dem Verwaltungszentrum. Der Vorsitzende des Vereins, Herr Scheller, empfing uns zusammen mit der neuen Öffentlichkeitsreferentin, Frau Hager.  Der wichtigste Arbeitsbereich, das Herz des Josefs-Stifts, sind die Werkstätten. Behinderte haben ein feines Gespür für Akzeptanz und Kommunikation. Auch schwierige Interationen gelingen hier.

    648 Mitarbeiter gibt es im Verein. Das sind 420 Vollzeitstellen. Auf dem Heuchelhof gibt es die eigene Ausbildungsstätte mit der Robert-Kümmert-Akademie sowie das Haus St.Michael. In letzterem finden Behinderte eine Rehaklinik, die in 2 Jahren Menschen mit Behinderung an eine Arbeit heranführen soll. Grundsätzlich erscheint die Wahrscheinlichkeit der Inklusion auf dem Freien Arbeitsmarkt schwierig. Es gäbe genug Werkstätten. Herr Vorsitzender Scheller wies darauf hin, dass es im Bezirk Unterfranken 25 bekannte Anfragen für neue Wohnformen für Schwerst-Behinderte gäbe, aber keine Heime oder Wohnungsangebote für die Schwerst-Behinderten.

    Die Forderung an den Bezirk war eindeutig: Die neuen Wohnangebote für Schwerst-Behinderte sind eine Aufgabe für den neuen Bezirkstag

    Finanziert wird Eisingen über die gesetzliche Behindertenpflege des Bezirks Unterfranken sowie über Spenden.

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