Berlin, 14. Juni 2004

Auf dem Weg nach Europa: FDP-Erfolg bei den Europawahlen!

Die liberalen ziehen nach 10 Jahren mit 7 Abgeordneten ins Europaparlament ein

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis für die Europawahl (00:39 Uhr) schafft die FDP klar den Wiedereinzug in das Europaparlament: 6,1 Prozent (+3,0) der Wähler stimmten für die Liberalen, die mit dem Slogan "Wir können Europa besser!" angetreten waren. Damit erringt die FDP 7 Mandate. Die SPD erzielte mit 21,5 Prozent (- 9,2) das schlechteste Ergebnis bei einer bundesweiten Wahl nach 1945. Die anderen Parteien: CDU 44,5 (-4,2), Grüne 11,9 (+5,5) und PDS 6,1 (+0,3). FDP-Chef Guido WESTERWELLE nannte den Ausgang der Wahl ein "fabelhaftes Ergebnis", welches die FDP aus eigener Kraft erreicht habe. Die FDP-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Silvana KOCH-MEHRIN, dankte den liberalen Kandidaten für ihren unermüdlichen Einsatz.

Neben der FDP-Spitzenkandidatin Silvana Koch-Mehrin erhielten demnach auch Alexander Graf Lambsdorff, Jorgo Chatzimarkakis, Wolf Klinz, Willem Schuth, Alexander Alvaro und Holger Krahmer ein Mandat für das EU-Parlament.

FDP-Parteichef Westerwelle sieht in dem Ergebnis der Liberalen auch eine Bestätigung dafür, dass die FDP mit der richtigen Politik, den richtigen Themen und vor allem auch mit der richtigen Spitzenkandidatin angetreten sei. Auch werde der Erfolg die FDP für die anstehenden Wahlen in diesem und im nächsten Jahr beflügeln. Denn die Liberalen hätten sich diesen Erfolg selbst erarbeitet und aus eigener Kraft geschafft, so der FDP-Parteichef.

"Das Debakel der Regierung bringt uns auch unserem Ziel, Neuwahlen vor 2006, ein Stück näher", erklärte Westerwelle mit Blick auf die deutlichen Verluste der Sozialdemokraten.

Die Beteiligung der Deutschen an der Europawahl war so schlecht wie noch nie: Nur 43,6 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Damit wurde der Negativ-Rekord von 45,2 Prozent bei den Europawahlen 1999 noch unterschritten.

Bei der zugleich abgehaltenen Wahl für den Erfurter Landtag konnte offenbar die CDU ihre absolute Mehrheit verteidigen. Die FDP verfehlt laut dimap-Hochrechnung trotz Stimmengewinn mit 3,5 Prozent (+2,4) den Wiedereinzug (CDU 45,7 (-5,3%), PDS 25,7 (+4,4), SPD 14,6 (-3,9), Grüne 4,2 (+2,3). Nach ZDF-Hochrechnungen schaffen hingegen die Grünen kapp den Einzug ins Parlament, so dass CDU-Ministerpräsident Dieter Althaus über keine eigene Mehrheit verfügte.

Westerwelle würdigte in seiner Rede im Berliner Thomas-Dehler-Haus ausdrücklich den thüringischen FDP-Spitzenkandidaten Uwe Barth, der einen "Achtungserfolg" erringen konnte.


Neueste Nachrichten


  • Albrecht Fehlig
    Aschaffenburg, 26. Okt. 26
    80-jähriges Bestehen der FDP in Aschaffenburg
    Feier im Gründungslokal „Wilder Mann“
    Der FDP-Kreisverband Aschaffenburg-Stadt hat am 23. Oktober 2026 sein 80jähriges Bestehen im Gründungslokal, dem Hotel Wilder Mann, gefeiert.
  • Karlstein am Main, 19. Okt. 26
    FDP Unterfranken
    Mehr Lebenschancen statt Stillstand und Abschottung
    Die FDP Unterfranken setzt auf mehr Lebenschancen. Jeder Mensch soll unabhängig von seiner Herkunft die Möglichkeit haben, durch Bildung, Arbeit und eigene Initiative voranzukommen und sein Leben selbstbestimmt zu gestalten. Dafür braucht es eine starke Wirtschaft, einen handlungsfähigen Staat und faire Chancen auf gesellschaftlichen Aufstieg. Der Bezirksparteitag...
  • Aschaffenburg, 19. Okt. 26
    Haushalt sanieren – Kernaufgaben erfüllen
    FDP KV Aschaffenburg-Stadt
    Die Haushaltssituation der Stadt Aschaffenburg ist äußerst angespannt, was vor allem am massiven Rückgang der Gewerbesteuer um 16 Millionen Euro liegt. Dennoch hat die Stadt kein Einnahmenproblem: Seit 2020 stiegen die Steuereinnahmen insgesamt um 37 Prozent, die Gewerbesteuer sogar um 45 Prozent. Das eigentliche Problem ist die Ausgabenentwicklung. Die FDP fordert daher ein schnelles...
  • Karsten Klein
    Aschaffenburg, 30. Jun. 26
    Gefährliche Engstelle am Westring: Übergangslösung jetzt umsetzen
    Die Stadträte Karsten Klein (FDP) und Veit Kolb (FW) fordern die Stadt Aschaffenburg erneut auf, die gefährliche Engstelle am Radweg entlang des Westrings an der Betonmauer des Hafenbahnhofs umgehend zu entschärfen. Zwar wurde im Fahrradforum inzwischen der Entwurf für eine dauerhafte bauliche Lösung vorgestellt, diese wird jedoch erst in einigen Jahren umgesetzt werden...