13. November 2020

Die Stadtverwaltung muss digitaler werden Antrag im Stadtrat beschleunigt die Digitalisierung in Aschaffenburg

Attraktivere Servicefunktionen für die Bürgerinnen und Bürger, angenehmere Arbeitsbedingungen für die Bediensteten der Stadtverwaltung und Kosteneinsparungen für die Steuerzahler, das möchte die FDP Aschaffenburg-Stadt mit ihrer Initiative für mehr Digitalisierung in der Aschaffenburger Stadtverwaltung und bei den städtischen Betrieben erreichen. Hierzu bringen die FDP-Stadträte Karsten Klein MdB und Thomas Klein einen Antrag in den Stadtrat ein.

Constanze Frey, im Vorstand des FDP-Kreisverbandes Aschaffenburg-Stadt für die Programmatik zuständig, verweist auf die Forderungen des FDP-Programms zur Kommunalwahl 2020: „Wir haben bereits im Wahlkampf auf die große Bedeutung der Digitalisierung für die Gestaltung des öffentlichen Lebens hingewiesen. Die Corona-Krise hat uns gezeigt, wie richtig das war.“

Haushaltsdisziplin: Investitionen nach Maß

Wichtig ist den Liberalen dabei die Haushaltsdisziplin. Bevor in Infrastruktur investiert wird, muss genau geprüft werden, was notwendig ist und wie man die Fortschritte möglichst effektiv erzielt. Haushaltsexperte Karsten Klein MdB erläutert: „Dazu gehören eine Aufgabenkritik, eine Organisationsuntersuchung und eine Personalbedarfsermittlung. Personalstellen, deren Funktion nicht mehr benötigt wird, müssen für die Digitalisierung eingesetzt werden.“

Die Einführung der elektronischen Akte (E-Akte) wird die Verwaltungsvorgänge der Stadtverwaltung schneller, transparenter und flexibler machen. Die Einhaltung der Datenschutzrichtlinien ist dabei strengstens zu beachten. Stadtrat Thomas Klein, Kreisvorsitzender der FDP Aschaffenburg-Stadt, ist sich sicher: „So werden die Bürger im Rathaus schneller und besser bedient. Und sie sparen sich manchen Weg in die Innenstadt.“

Wer in der Stadtverwaltung arbeitet, benötigt heute Hardware für die Arbeit im Home Office. Wer mobil arbeiten kann, soll auch dafür die Ausrüstung erhalten. So wird die Stadt Kosten für Büro-Immobilien einsparen, das Ansteckungsrisiko wird sinken und der Service für die Bürger wird reibungsloser werden.


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