Haßfurt, 11. Juni 2005

"Wechselstimmung auch in der Region spürbar"

FDP Bezirksparteitag in Haßfurt

Zum jährlichen Bezirksparteitag waren Delegierte aus ganz Unterfranken nach Haßfurt gereist. Neben Neuwahlen war auch die anstehende Bundestagswahl Thema des Bezirksparteitages. In seiner politischen Ansprache sprach der Bezirksvorsitzende Joachim Spatz davon, dass es darauf ankomme bei den vorgezogenen Neuwahlen die Ängste der Bürger und Bürgerinnen ernst zu nehmen. Dies sei vor allem die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Deswegen müsse es endlich eine echte Steuerreform geben. Entscheident sei dabei, dass unterm Strich eine echte Entlastung der Bürger und Bürgerinnen rauskommen müsse.

Spatz wurde bei den anschliessenden Neuwahlen mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt. 40 der anwesenden 45 Delegierten sprachen sich für Spatz aus. In seinem Amt als Stellvertreter bestätigt wurde zudem der Schweinfurther
Kurt Weber gewählt. Neu gewählt als Stellvertreter wurde der Aschaffenburger Diplom-Kaufmann, Karsten Klein (27) und der Würzburger Rechtsreferendar Eren Basar (28). Klein setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen Egon Stumpf aus Hassberge durch. Basar konnte die Wahl in der Stichwahl gegen den Aschaffenburger Dr. Helmuth Kaltenhauser gewinnen. Kaltenhauser wurde anschliessend zum Schriftführer gewählt. Neue Schatzmeisterin ist Monika Colhoun (Main-Spessart).

Als Beisitzer wurden gewählt: Kurt Sieber, Dr. Egon Stumpf, Wolfgang Hoesch (alle Rhön-Grabfeld), Dr.Volker Göbel (Main-Spessart), Marco Graulich, Rosmarie Nebeling (Würzburg-Stadt), Wolfgang Zeller, Rene Wendland (beide Miltenberg) Dieter Josten (Aschaffenburg-Land), Ebehard Kindermann, Bernhard Schötta (beide Würzburg-Land).

Die FDP forderte in einem Antrag eine erhebliche Beteiligung des Bezirkstags am Aufbau des geplanten, für ganz Unterfranken bedeutenden, Burgen- und Heimatmuseums in Altenstein. Die Bedeutung dieser Dokumentationsstätte
erstrecke sich auf die gesamte Region des "Landes der Burgen, Schlösser und Ruinen".

Zu Gast bei den unterfränkischen Liberalen war der FDP-Europaabgeordnete Dr. Jorgo Chatzimakakis. Dieser warb darum nach den gescheiterten Referenden in den Niederlanden und Frankreich, eine kurze Pause im Integrationsprozess
einzulegen. Von einer Europakrise könne man aber nicht reden. Chatzimakakis kritisierte das das Vertragswerk als Verfassung tituliert wurde und schlug vor, man solle beim nächsten Anlauf den Vertragstext "Grundvertrag" nennen, um deutlich zu machen, dass damit kein "Superstaat" geschaffen würde.


Neueste Nachrichten


  • 3. Mär. 26
    Neues aus Unterfranken
    Kommunalwahl-Newsletter – Februar/März 2026
    Berichte aus den Kreisverbänden sowie Impressionen von Veranstaltungen.
  • Karsten Klein
    Aschaffenburg, 2. Mär. 26
    Finanzen der Stadt im Absturz – das wollen wir ändern
    Wir wollen in die Zukunft unserer Stadt investieren. Dafür braucht es jedoch solide städtische Finanzen. Hohe Schulden bedeuten hohe Zinsausgaben – Geld, das uns fehlt, um unsere Zukunft zu gestalten. Deshalb wollen wir die Schuldenpolitik in Aschaffenburg ändern und zu einer soliden Finanzpolitik zurückkehren.
  • Karsten Klein
    Aschaffenburg, 24. Feb. 26
    FDP Aschaffenburg: Wärmeplanung in Aschaffenburg
    Verlässlich, bezahlbar und realistisch
    Bis Juni 2028 muss die kommunale Wärmeplanung in Aschaffenburg vorliegen. In dieser Woche hat sich der Stadtrat mit dem Startplan befasst. Die FDP hat dazu konkrete und zielgerichtete Änderungsvorschläge eingebracht.   Die Wärmeplanung hat große Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Es geht um das Eigentum und die zuverlässige...
  • Albrecht Fehlig
    Aschaffenburg, 12. Feb. 26
    FDP am Bayerischen Untermain: Neujahrsempfang mit Susanne Seehofer
    Susanne Seehofer, stellvertretende bayerische Landesvorsitzende und Bundespräsidiumsmitglied der FDP, war am 8. Februar 2026 Hauptrednerin auf dem Neujahrsempfang 2026 der FDP am Bayerischen Untermain. Diese gemeinsame Veranstaltung der FDP-Kreisverbände Aschaffenburg-Stadt, Aschaffenburg-Land und Miltenberg lockt traditionell zahlreiche Gäste - in diesem Jahr knapp 150 - aus Politik...