23. September 2010

FDP mit Vorstoß bei Straßenbeleuchtung erfolgreich Stadt plant Umrüstung auch auf LED Technik

Zufrieden zeigt sich Stadtrat Karsten Klein mit dem Vorschlag der Stadtverwaltung zur Umrüstung der sogenannten Pilzleuchten. Der Vorschlag sieht vor neben konventioneller Technik auch zu 20 % LED Leuchtmittel einzusetzen. Eine Vorgabe der EU verbietet den Verkauf der Quecksilberdampflampen ab 2015. Diese dienen in den Pilzleuchten als Leuchtmittel.

Die FDP hatte einen Modellversuch gefordert, den die Stadt im Stadtteil Leider durchgeführt hat. Die LED Technik ist die Zukunft auch bei der Straßenbeleuchtung, hält Karsten Klein fest. Man kann nicht nur 60 % des Energieverbrauchs im Vergleich zu den Pilzleuchten einsparen, sondern auch gegenüber den neueren Halogenmetalldampflampen ist eine Einsparung von fast 20 % erreichbar.

Diese Einsparung spiegelt sich auf der einen Seite beim Kohlendioxidausstoß wieder. Dort könnte bei einer vollständigen Umstellung auf LED Technik ca. 340 T CO2 eingespart werden. Auch finanziell stellt sich die Stadt besser. So würde bei einer Vollumstellung jährlich ca. 90.000 € eingespart.

Das Gesamtprojekt der Umstellung kostet laut Stadtverwaltung ca. 1,6 Mio. €. Um den jährlichen Kohldioxidausstoß der aktuellen Pilzleuchten zu binden, müsste die Stadt Aschaffenburg ca. 29.000 Bäume pflanzen. Bei einer Umstellung auf LED Technik nur ca. 12.000. Die Umrüstung auf neue Technik hat also nicht nur finanzielle Vorteile, sondern leistet auch einen enormen Beitrag zur Nachhaltigkeit, so Klein abschließend.


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