Aschaffenburg, 7. Oktober 2025

Die städtischen Finanzen sind krank!

Zwar hat sich die Finanzlage 2025 im Jahresverlauf leicht verbessert, doch die strukturellen Probleme bleiben ungelöst. Die Besserung beruht auf einem positiven Finanzergebnis 2024 und höheren Gewerbesteuereinnahmen. Dafür danken wir den engagierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern.

Doch auch an Aschaffenburg geht die schwierige Wirtschaftslage nicht vorbei – dunkle Wolken ziehen auf. Unsere Stadt weist bayernweit die höchste Arbeitslosigkeit auf, was sich bald spürbar in den Einnahmen niederschlagen wird. Seit Jahren steigen die Ausgaben stärker als die Einnahmen, die Rücklagen schrumpfen, die Finanzen geraten in Schieflage. Trotz der leichten Verbesserung 2025 kann die Stadt das Mindestmaß an Investitionen nur durch neue Schulden sichern. Künftige Haushalte zeigen ein wachsendes Finanzloch.

Steigende Sozial- und Personalkosten sowie das hohe Defizit des Klinikums führen Aschaffenburg an die Grenze der finanziellen Handlungsfähigkeit – ein nicht genehmigungsfähiger Haushalt droht. Auch Bund und Land tragen Verantwortung.

Die FDP weist seit Jahren auf die Ausgabendynamik und ihre Folgen für wichtige Investitionen hin. Doch statt gegenzusteuern, wurde die Lage seit 2020 durch einen massiven Stellenzuwachs verschärft – heute zählt die Stadt 15 \% mehr Stellen, fast 160 zusätzliche.

Ein kleiner Lichtblick: Im Haupt- und Finanzsenat haben neben der FDP auch die großen Fraktionen einem weiteren Stellenaufwuchs nicht zugestimmt. Nun ist die Verwaltung beauftragt, Lösungen innerhalb des bestehenden Stellenplans zu erarbeiten. Diese sollen bei den abschließenden Beratungen des Nachtragshaushalts in zwei Wochen vorliegen.

Karsten Klein, Stadtrat


Neueste Nachrichten


  • Aschaffenburg, 8. Mär. 26
    FDP Kreisverband Aschaffenburg-Stadt
    Wahlparty Kommunalwahl 2026
    Liebe Parteifreunde, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, 
  • 3. Mär. 26
    Neues aus Unterfranken
    Kommunalwahl-Newsletter – Februar/März 2026
    Berichte aus den Kreisverbänden sowie Impressionen von Veranstaltungen.
  • Karsten Klein
    Aschaffenburg, 2. Mär. 26
    Finanzen der Stadt im Absturz – das wollen wir ändern
    Wir wollen in die Zukunft unserer Stadt investieren. Dafür braucht es jedoch solide städtische Finanzen. Hohe Schulden bedeuten hohe Zinsausgaben – Geld, das uns fehlt, um unsere Zukunft zu gestalten. Deshalb wollen wir die Schuldenpolitik in Aschaffenburg ändern und zu einer soliden Finanzpolitik zurückkehren.
  • Karsten Klein
    Aschaffenburg, 24. Feb. 26
    FDP Aschaffenburg: Wärmeplanung in Aschaffenburg
    Verlässlich, bezahlbar und realistisch
    Bis Juni 2028 muss die kommunale Wärmeplanung in Aschaffenburg vorliegen. In dieser Woche hat sich der Stadtrat mit dem Startplan befasst. Die FDP hat dazu konkrete und zielgerichtete Änderungsvorschläge eingebracht.   Die Wärmeplanung hat große Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Es geht um das Eigentum und die zuverlässige...