Programm
1) Stadtlandschaft Aschaffenburg
Gutes erhalten – und weiterentwickeln!
Aschaffenburgs Stadtlandschaft ist attraktiv – nicht nur dank seiner historischen Grünachse, die vom Park Schönbusch im Westen bis zur Fasanerie im Osten reicht.
Diese Schönheit muss bleiben und ausgebaut werden:
- Den Entwurf des Landschaftsentwicklungsplans als besonders wertvoll eingestuften Naturflächen (z.B. Küruhgraben) sind zu schützen.
- Unumgänglich sind Weiterentwicklung und Ausbau der Mainufer! Mit Rücksicht auf natürliche und historische Gegebenheiten sind hier besondere Erlebnisräume zu schaffen.
- Die Fläche unterhalb des Schlosses ist neu zu ordnen (wichtig: Verlagerung der Parkplätze vor der Wappenmauer in den Bereich der Willigisbrücke).
- Die durch Streuobstwiesen führende Lohmühlstraße ist aufzuwerten (u. a. Erweiterung um Fuß- und Radweg).
2) Innenstadtentwicklung
Weil innere Werte zählen.
Wohnzufriedenheit hängt nicht zuletzt von der Angebotsweite und der Gestaltung des Stadtzentrums ab. Die Vorhaben der FDP hierzu:
- Sinnvolle Nachnutzung des frei werdenden FOS/BOS-Geländes in der Pfaffengasse und räumliches Angliedern des geplanten Christian-Schad-Museums an die Kunsthalle Jesuitenkirche.
- Errichtung einer Markthalle im Bereich der unteren Badergasse mit Verbindung zur Sandgasse sowie Sanierung des Quartiers.
3) Junge Familien
Familien(an)gelegenheit!
Die Zukunft Aschaffenburgs hängt maßgeblich davon ab, inwieweit jungen Menschen und Familien hier Perspektiven für ihre Lebensplanungen eröffnet werden. Daher steht die FDP ein für:
- bedarfsgerechte Ausweisung geeigneter Flächen für den Bau von eigengeplantem Wohnraum.
- ein bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagesklassen (einschließlich ausgewogener Mittagsverpflegung).
- sich an Familienbedürfnissen orientierenden Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen.
4) Senioren
Älter werden – und dabei sein.
Aschaffenburgs Zuwanderungswerte sind stabil – dennoch sollte die Stadt auch für ein steigendes Durchschnittsalter gewappnet sein. Es gilt also,
- die Aktivitätspotentiale von Senioren für das Gemeinwesen nutzen.
- eine wohnortnahe Versorgung mit Lebensmitteln zu sichern.
- ausreichend Tagespflegeplätze im Stadtgebiet anbieten zu können.
5) Verkehr
Zügig und umweltschonend.
Ein lebenswertes Aschaffenburg ist eines mit vernünftig konzipierter Infrastruktur. Daher setzt sich die FDP hierfür besonders ein:
- schnelle Fertigstellung der seit 1977 von der FDP geforderten und vor kurzem begonnenen Bahnparallele.
- Verbesserung des Verkehrsflusses in der Darmstädter- und Großostheimerstraße sowie Planung geeigneter Lärmschutzmaßnahmen.
- leistungsfähigere Anbindung des Leiderer Hafens an die Darmstädter Straße.
- Verbesserung der Parkplatzsituation rund um die f.a.n.-Frankenstolz-Arena (vor allem unter und im Bereich der Ebertbrücke).
6) Aschaffenburg als Teil des Rhein-Main-Gebiets
(K)eine Frage des Blickwinkels.
Aschaffenburg ist zwar Teil des bayerischen Untermains, darf sich geographisch, wirtschaftlich und kulturell jedoch dem Rhein-Main-Gebiet zuordnen. Ein Standpunkt, zu dem sich die FDP voll und ganz bekennt durch:
- die Beteiligung am Konzept des Regionalmarketings mit Positionierung des bayerischen Untermains.
- die Einführung zusätzlicher Nahverkehrszüge mit ausgewählten Haltepunkten innerhalb des Rhein-Main-Gebiets (vor allem während des Berufsverkehrs).
- die Bemühungen um den Erhalt der direkten ICE-Anbindung Aschaffenburgs.
7) Wirtschaft
Wachstumschancen nutzen!
Um Aschaffenburg auch wirtschaftlich fit für die Zukunft zu halten, setzt sich die FDP ein für:
- die weitere Mitgliedschaft in der ZENTEC.
- mehr Gewerbeflächen nahe der A3 (bevorzugt für produzierendes Gewerbe, Konflikte mit Anwohnerhaushalten sind zu vermeiden).
- die Entbürokratisierung des Rathauses (unter anderem durch die Einführung zeitbefristeter Bestimmungszulassungen) als Basis für einen maßgeblich verbesserten Bürgerservice.
8) Jugend
Jung, gelb – engagiert.
Die FDP Aschaffenburg fordert die Einführung eines Jugendparlaments entsprechend dem Konzept der Jungen Liberalen. Das aktive und passive Wahlrecht innerhalb des Parlaments erstreckt sich auf Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren. Die vorrangigen Ziele sind:
- Beschäftigung mit Themen, die junge Menschen in der Kommune betreffen.
- Erhalt der Stadtteilversammlungen, welche sich als äußerst erfolgreiche Beteiligungsform für Jugendliche erwiesen haben.
- Unterstützung der Stadtteilversammlungen durch das Jugendparlament in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring.
